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Reisebericht:
Ägypten-Hurghada
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(2000)
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Die Reiseleitung
Die Reiseleitung vor Ort war nicht so der Hit. Schon als wir im Bus nach der Ankunft unsere Flugtickets, gegen unseren Willen, abgeben mussten, kam uns das sehr suspekt vor. Man hatte uns damals gesagt das diese für die Rückflugbestätigung benötigt werden. Eigentlich sollte man davon ausgehen können das der Reiseveranstalter weiß welcher Gast vor Ort ist. Nun ja, die Tickets waren nun mal weg und erst später sollte sich herausstellen warum.
Im Hotel angekommen, um 4:45 Uhr, wurden wir ins Hotel begleitet. Der Reiseleiter Arafa begrüßte uns mit einem Getränk und half uns beim Ausfüllen der Hotelanmeldung. Dann erklärte er uns noch einige wichtige Dinge für die ersten Tage. Am Abend war dann die offizielle Begrüßung der neuen Gäste. Wir treffen uns vor dem Abendessen auf der großen Terrasse am See. Nachdem uns Arafa über die wichtigsten Verhaltensregeln in Ägypten aufgeklärt hatte kamen auch schon die ersten Beschwerden der Gäste. Die einen hatten keine funktionierende Steckdose, den anderen stand nach dem Duschen 5 cm Wasser im Bad und wir ,wollten ja nicht fehlen, hatten keinen Safe erhalten. Arafa notierte sich alles und wollte sich drum kümmern. (Was auch dann geschehen war, und die Mängel recht schnell beseitigt worden sind.)
Anschließend wurden uns Ausflugtipps angeboten. Es hörte sich interessant an und viele buchten auch gleich. Nur wir haben uns zurückgehalten, was sich später als richtig erwiesen hat. Es handelte sich dabei mehr um eine Verkaufsveranstaltung im Sinne „Kaffeefahrt".
Bei der sofortigen Bezahlung wurde nur unsere „harte" Deutsche Mark akzeptiert. Auf die Frage warum nicht in Ägyptische Pfund die Antwort das ist halt so, und wer nicht genug DM hat könne ja im Hauptgebäude Pfund in DM zurück wechseln. (8% Gebühr!).
Alle Gäste die trotz allem die Ausflüge mitmachten waren maßlos enttäuscht. Sie berichteten von dem Aufenthalt an den Sehenswürdigkeiten von 10-15 Minuten, dafür an Parfüm-Fabrik, Teeladen, Schmuckgeschäften bis zu 90 Minuten. Merkwürdig? Wenn da mal nicht jemand die Hand mit aufhält.
So nun zu unseren Flugtickets.
Am Mittwoch, 3 Tage vor Rückflug, kam von CONCORD-Reisen der Reisleiter Mohamed ins Hotel. Er hatte auch die Tickets dabei. „Glück gehabt" dachten wir. Mit einem lächeln im Gesicht gingen wir an den Tisch wo schon andere Gäste standen. „Guten Abend, wir hätten gerne unser Tickets". Mit bösem Blick und den Worten „Jedes Zimmer für sich und halten sie ein wenig abstand vom Tisch" wurden wir begrüßt. Haben wir zuviel verlangt, fragten wir uns? Also wie im Kindergarten alles nach der Reihe. Immer mehr Gäste kamen und haben die selben Worte entgegen genommen. Als wir dann an der Reihe waren, suchte Mohamed auch die Tickets raus, zwar konnte er es nicht verstehen das wir unsere Namen groß und deutlich zu lesen drauf geschrieben haben aber er suchte präzise. Da waren sie, die Tickets zum greifen nah. Doch anstatt sie uns auszuhändigen reichte uns Mohamed einen Briefumschlag entgegen mit den Worten Zitat: "Da tun sie jetzt 20 DM rein und schreiben ihre Zimmernummer drauf". Auf die Frage wofür 20 DM die Antwort „Das ist Trinkgeld für alle, er sammelt ein und verteilt es dann später". Aber wir haben doch jedem ,Zimmerservice, Kellner, Rezeption und Strandboy was gegeben. Nein, nein nicht für´s Hotel. Für wenn dann? Ja für Reiseleitung, Busfahrer...und....??? Wir weigerten uns zu zahlen ! Und unsere Tickets verschwanden hinterm Rücken von Mohamed. Erst als wir lauter wurden so das andere Gäste dazu kamen rückte er dann die Tickets raus. Jetzt wussten wir auch warum wir bei der Ankunft die Tickets abgeben mussten. Mit der Angst die Tickets nicht zurück zu bekommen wurde dann noch schnell je Zimmer 20 DM abgezockt. Unsere Erfahrung soll allen ein Hinweis sein" NIE DIE TICKETS AUS DER HAND GEBEN !!!" Andere Reisveranstalter, die wir fragten, sagten uns das sei nicht üblich. Ein Trinkgeld finden wir, auch wenn es noch so arme Leute sind, sollte freiwillig gegeben werden und nicht Erpresst werden.
CONCORD-Reisen hat von uns eine Mail zu diesem Vorfall erhalten hat es aber nicht für nötig gehalten darauf zu antworten. Anscheint interessiert es niemanden das ein Gast unzufrieden war. Wir haben Concord-Reisen mitgeteilt das wir unsere Erfahrungen an dritte weiter geben werden. Nun ja schlechte Werbung ist besser als keine Werbung



 

 


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