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Teneriffa - Insel des ewigen Frühlings:

Icod de los Vinos


Icod de los Vinos (ca.20 km westlich von Puerto de la Cruz) bildet das Weißweinzentrum des Nordens von Teneriffa. In den vielen kleinen Bodegas kann man Weine probieren und erwerben. Der älteste Drachenbaum, der "Drago milenario" mit einem Alter zwischen 600 und 1.000 Jahren, und eine seltene Palme an einem Brunnen aus dem 18.Jhdt. sind hier zu Hause. In den letzten Jahren war der Besucherandrang so groß geworden das man sich entschlossen hat den Baum etwas abzuschotten indem man eine kleine, unschöne Betonmauer rundherum erbauen ließ. In einem Park ähnlichem Garten mit vielen blühenden Pflanzen lässt es sich hier gemütliche Stunden verbringen. Direkt unterhalb des Drago liegt der kleine Schmetterlingspark. Für einen Eintritt von rund 10 DM trifft man dort auf zahlreiche Schmetterlingsarten. Gerade bei Kindern sehr beliebt. Nicht weit von Icod entfernt endet auch die längste Lavaröhrenhöhle der Welt, mit 14 km, die allerdings noch nicht zu besichtigen ist. Icod de los Vinos teilt das Schicksal vieler Orte. Abgelegen vom wichtigen Hafen, heute mehr denn je, und weit entfernt von großen Zentren, entwickelte sich aus eigener Kraft ein Volk ganz besonderer Art, deren Bodenständigkeit, Bescheidenheit und Gemeinschaftssinn noch heute sprichwörtlich sind. Es wurde berichtet, dass dieses Volk beim Kampf gegen die spanischen Eroberer besonderen Mut und Geschicklichkeit zeigte. Die Meisten leben auch heute ausschließlich von der Landwirtschaft, die Menschen am Meer seit Generationen vom Fischfang. Die Zeit scheint hier stehen zu bleiben


 

 


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